Ein Ort, an dem ein neues Ökosystem entstehen soll
Heute bauen wir in Nicaragua etwas auf, das weit über den Anbau von Kakao hinausgeht.
Es entsteht ein Ort, an dem Natur, Lebensmittel und Gemeinschaft wieder zusammenfinden. Ein lebendiger Raum, in dem nicht nur Pflanzen wachsen, sondern auch Verbindungen zwischen Menschen, Wissen und Kulturen.
Wir arbeiten eng mit den Menschen vor Ort zusammen.
Ihr über Generationen gewachsenes Wissen trifft auf unsere Perspektive. Daraus entsteht ein Austausch, der beide Seiten stärkt und neue Wege eröffnet. Gleichzeitig schaffen wir langfristige Arbeitsmöglichkeiten und Perspektiven direkt in der Region.
Auf unserem Land wächst Schritt für Schritt ein vielfältiger Waldgarten. Ein System, das sich an natürlichen Kreisläufen orientiert und in dem verschiedene Pflanzen miteinander statt gegeneinander wachsen. Große Bäume spenden Schatten, darunter entstehen Fruchtbäume, Heilpflanzen und Lebensmittel, die sich gegenseitig unterstützen und den Boden langfristig aufbauen.
🜁 Wir pflanzen heimische Bäume und lassen wieder Struktur entstehen
🜄 Es wächst ein Wald aus Lebensmitteln, der uns und die Menschen vor Ort versorgt
🜂 Lebensräume für Tiere und Insekten kehren zurück
🜃 Heilpflanzen und Nahrung entstehen im Einklang mit der Natur
◯ Gleichzeitig wird dieser Ort zu einem Raum, an dem Wissen weitergegeben wird und neue Formen der Landwirtschaft sichtbar werden
So entsteht nicht nur ein Projekt, sondern ein funktionierendes Ökosystem, das langfristig trägt. Für die Natur. Für die Menschen. Und für alles, was daraus wächst.
Was wir hier aufbauen, ist ein praktisches Beispiel dafür, dass sich Landwirtschaft und Naturschutz nicht ausschließen müssen, sondern sich gegenseitig stärken können, wenn wir beginnen, mit der Natur zu arbeiten statt gegen sie.